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Organisation der Feuerwehr March

Organisationsplan der Feuerwehr March

An die Feuerwehr von heute werden Anforderungen gestellt die durchaus mit einem modernen Dienstleistungsbetrieb vergleichbar sind. Da die Freiwilligen Feuerwehren allerdings ähnlich wie Vereine aufgebaut sind und ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, müssen für verschiedene Dinge regelrechte „Fachbereiche“ und „Sachgebiete“ aufgestellt werden, die den ordentlichen Betrieb jederzeit sicherstellen sollen.

Die Feuerwehr March ist in sechs Fachbereiche aufgegliedert, in der die gesamte Organisation der Wehr drinsteckt. Die Fachbereiche werden von den Fachbereichsleitern gesteuert, die wiederum ausschließlich vom Kommando der Feuerwehr gestellt werden.

Ihnen unterstehen die Sachgebiete, in denen dann die jeweilige Arbeit, nach Weisung des Fachbereichsleiters und zum Wohle der Bevölkerung, erledigt wird. Die Fachbereichsleiter, die sich eng untereinander abstimmen, haben teilweise aber auch eigene Sachgebiete inne.

Dies alles hört sich ziemlich kompliziert an, soll aber kurze Wege zu den jeweils verantwortlichen Stellen gewährleisten und ein hohes Maß an Überblick sicherstellen, welchen eine Person alleine kaum wird gewährleisten können. Im Organisationsplan ist dies alles anschaulich dargestellt.

Oragnisationsplan

Personalstruktur der Feuerwehr March

Eine mittelgroße Feuerwehr, wie die Feuerwehr March eine ist, unterteilt nicht nur ihre Organisation in mehrere Bereiche, sondern auch das gesamte Personal. Dies ist wichtig, damit man auch hier keine zu großen Bereiche erhält, in denen der Einzelne verloren gehen kann. Der Mensch steht immer im Mittelpunkt!

Die Feuerwehr March gliedert sich personell in Züge und einzelne Abteilungen. Letzterer Begriff meint allerdings nicht die klassischen Abteilungen im Sinne von Ortsteil-Feuerwehren, sondern gewissermaßen Personal-Abteilungen.

Personalstruktur

Dienstgrade der Feuerwehr March

Die Feuerwehren sind seit je her straff organisiert und folgen einem System welches klar hierarchisch aufgebaut ist, ähnlich wie beim Militär. Dies ist zum einen historisch bedingt, aber vor allem in brenzligen und höchst zeitkritischen Einsatzsituationen auch absolut erforderlich – und dies auch noch in modernen Zeiten. Das System ist bei den Feuerwehrangehörigen anerkannt und steht mitnichten in der Kritik. Ohne Hierarchie könnte eine größere Personenanzahl, wie sie im Feuerwehreinsatz häufig vorkommt, nicht zielgerichtet (also taktisch) eingesetzt und geführt werden. Wobei im Feuerwehreinsatz ausschließlich Funktionen bzw. Dienststellungen relevant sind, wie zum Beispiel: Truppmann, Truppführer, Gruppenführer/Staffelführer, Zugführer, Verbandsführer, Abschnittsleiter, Einsatzleiter.

Bei den Berufsfeuerwehren sind die Feuerwehr-Dienstgrade gleichbedeutend mit den einzelnen Besoldungsstufen und sagen etwas über die jeweilige Laufbahneinteilung in den mittleren, gehobenen oder höheren Dienst aus, sowie über die jeweiligen Bezüge, ggf. auch über Dienstalter oder Dienststellung.
Somit sind die Dienstgrade bei den ehrenamtlichen Feuerwehren vor allem auf den historischen und traditionellen Part zurückzuführen. Einen höheren Rang innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr zu erhalten, kann sich zwar auch motivierend auf den Feuerwehrdienst auswirken, hat aber monetär keinerlei Bedeutung. Die Dienstgrade bei den Ehrenamtlichen sagen etwas über Ausbildungsstand, Dienstalter und Dienststellung aus. Im Feuerwehralltag, fernab von Übungs- und Einsatzdienst – also im kameradschaftlichen Bereich, ist diese Hierarchie sowie auch die Dienstgrade allerdings nicht von Belang.

Wer sich schon immer mal gefragt hat, was denn die einzelnen Symbole auf den Schulterklappen genau bedeuten, kann sich hier informieren. Die folgende Regelung umfasst ganz Baden-Württemberg.

Dienstgrade