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asdfsadfsdBis etwa zur Zeit des Zweiten Weltkrieges bestanden in den Marchorten sogenannte „Brandwehren“ bzw. „Bürgerfeuerwehren“. Diese bestanden aus bis zu 150, meist namentlich erfassten Gemeindebürgern. Diese Wehren waren somit also reine Pflichtfeuerwehren. Brach ein Brand in einem der Dörfer aus, so wurde zunächst mit der großen Kirchenglocke „Sturmgeläutet“. Dadurch kamen dann sämtliche, zum Dienst verpflichtete, Bürger an den Brandplatz bzw. zum jeweiligen Spritzenhaus und versahen dann schließlich den Feuerlöschdienst.
Da es in jeder Gemeinde meist nicht mehr als zwei bis drei Feuerlösch-Proben pro Jahr gab, war die damalige Brandbekämpfung im Einsatzfalle auch meist wenig erfolgreich. Während eines großen Brandgeschehens, musste es wohl dementsprechend chaotisch zugegangen sein.

Dies änderte sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Diktat der französischen Militärregierung, im Spätjahr 1946. Dieses sah vor, dass es in (fast) jedem Ort eine Feuerwehr zu geben hat, dessen Personalstärke (anfangs) aber neun Feuerwehrangehörige nicht überschreiten durfte. Spätestens dadurch änderte sich organisatorisch, als auch technisch, das örtliche Feuerwehrwesen in allen Orten erheblich von der bisherigen Vorgehensweise die Jahrhunderte lang Bestand hatte.

In Buchheim, Holzhausen und Hugstetten bildeten sich dieser französischen Order folgend, zunächst freiwillige Löschmannschaften, die in den Folgejahren schließlich auch offiziell zu einer Freiwilligen Feuerwehr umgewandelt wurden. In Neuershausen gab es solch eine Löschmannschaft nicht. Dort hielt sich die alte Form der Bürgerfeuerwehr noch bis ins elfte Nachkriegsjahr, in dem dann schließlich direkt eine offizielle Freiwillige Feuerwehr gegründet wurde.

Die folgende geschichtliche Darstellung endet zeitlich jeweils mit Gründung der Freiwilligen Feuerwehr der jeweiligen Marchorte.

Früher und heute

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Buchheim

Im Jahr 1812 beschloss der Buchheimer Gemeinderat ein Spritzenhaus zu errichten. Dieser Umstand, der in den Amtsakten der Gemeinde auftaucht, deutet also daraufhin, dass spätestens in diesem Jahr eine Brandwehr, und natürlich eine Feuerspritze, vorhanden gewesen sein mussten. Ältere Aufzeichnungen über das Feuerwehrwesen in Buchheim sind wohl offenbar nicht vorhanden. Aus den alten Akten geht auch hervor, dass die vorhandene Spritze im Jahr 1858 einen neuen Anstrich erhielt.

1875 legte der Gemeinderat fest, dass eine Handspritze angeschafft werden solle. Diese wurde dann bereits 1887 durch einen Spritzenwagen ersetzt. Also eine vierrädrige Feuerspritze, die auf einem kutschenartigen Gefährt montiert ist und welches von Pferden zum Brandort gezogen wurde. Solch eine Feuerspritze musste mit Muskelkraft von etwa zwölf bis 16 Männern betrieben werden. Die Kraft wurde durch Auf- und Ab-Bewegungen der hölzernen Querholme auf die Spritze übertragen. Mit den Messing-Kolben des Pumpwerks wurde der nötige Druck aufgebaut um das Wasser in die Schläuche zu drücken. Diese Feuerspritze von 1887, die eine Förderleistung von ca. 300 bis 350 Litern Wasser pro Minute hat, ist bis heute noch im Besitz der Feuerwehr. Sie ist nach wie vor funktionsfähig, in einem guten Zustand und kostete damals stolze 2.800 Reichsmark. 1905 wurde der Zustand des Buchheimer Spritzenhauses angemahnt. Erst im Jahr 1913 wurde es dann schließlich renoviert. Damals befand sich die „Spritzenscheuer“ an der örtlichen Schule. Das alte Schulhaus wiederum stand damals an dem Ort, an dem sich heute der Buchheimer Dorfplatz befindet.

Wie auch in Holzhausen und Hugstetten war nach Ende des Zweiten Weltkriegs von der alten Bürgerfeuerwehr nichts mehr übrig geblieben. Buchheims Bürgermeister Adolf Rombach, musste daher eine neue Löschmannschaft aufstellen. Diese hatte damals eine Stärke von 15 Mann. 1956 wurde diese Löschmannschaft abermals neu aufgestellt. 1958 schließlich, wurde in Buchheim eine Tragkraftspritze TS 8/8 beschafft. Diese benzinbetriebene Motorspritze leistete bei einem Nenndruck von 8 bar, sagenhafte 800 Liter Wasser pro Minute – mindestens! Solch eine Pumpe gehörte in der Zeit zur Standardausrüstung von Freiwilligen Feuerwehren mit vergleichbarer Größe. Mit Inbetriebnahme der TS 8/8 wurde auch die offizielle Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Buchheim vollzogen.


Holzhausen

Im Jahr 1756 brannte das Schloss zu Reute der Herrschaft von Harsch, zu denen Reute und Holzhausen damals gehörten, in Oberreute in einer gewaltigen Feuersbrunst ab; und durch Blitzschlag kam es 1783 in Holzhausen zu einer weiteren größeren Brandkatastrophe. 1783 war auch das Jahr des verheerenden Laki-Ausbruchs auf Island. Seine mehrere tausend Kilometer lange Aschewolke sorgte damals in ganz Mitteleuropa für häufig auftretende und ungewöhnlich starke Unwetter, mit extrem hoher Blitzhäufigkeit.

Vermutlich aufgrund der beiden genannten Brandereignisse wurde im Jahr 1786 eine Vereinbarung zum Zwecke gegenseitiger Feuerlöschhilfe zwischen den beiden Dörfern Holzhausen und Reute getroffen und eine gemeinsame Feuerspritze angeschafft. Weiter hieß es im damaligen Protokollbuch: „…dass die löbliche Gemeinde Holzhausen ein Spritzenhaus zur Unterbringung der Feuerspritze und der Löschgerätschaften auf eigene Rechnung zu errichten, zu unterhalten und die erforderliche Bespannung mit Pferden Sorge zu tragen hat“. Dieses erste Spritzenhaus wurde damals in Holzhausen an die Pfarrscheuer (zur heutigen Kirchstraße hin) angebaut. Dies war der eigentliche Beginn der Holzhauser-Feuerlöschgeschichte. Wurde doch ab dieser Zeit die Brandbekämpfung einigermaßen organisiert durchgeführt. Man hatte jetzt für damalige Verhältnisse recht modernes Löschgerät und sogar ein Spritzenhaus zur Verfügung. Dieses diente bis zum Bau des Holzhauser Wachthäusles 1843 allerdings auch noch als Bürgergefängnis.

Etwas mehr als 112 Jahre lang hatten die Gemeinden Holzhausen und Reute den Feuerlöschdienst gemeinsam organisiert. Doch im Jahr 1899 wollte der Gemeinderat von Holzhausen eine neue und eigene Feuerspritze anschaffen. Hierzu wurde Hofrat Prof. Dr. Keller von der Technischen Hochschule in Karlsruhe um ein Fachgutachten der vier eingeholten Angebote gebeten. Im November bestellte der Gemeinderat bei Magirus in Ulm eine vierrädrige Normalspritze mit Saug- und Druckwerk. Sie war ausgestattet mit zwei Ausflussöffnungen, einem stabilen, auf Kugelgelenk drehbaren, eisernen Vorderwagen, ferner vier Bocksitzen, einem Gerätekasten sowie abnehmbarer Schlauchhaspel für 80 Meter Schlauchlänge. Die Zylinderweite betrug 135 mm. Die Fördermenge bei 370 l/min. Die Strahlweite einstrahlig ca. 37 Meter, zweistrahlig ca. 33 Meter. Zur Bedienung waren ca. 16 bis 18 Mann erforderlich – die (notwendige) Ablösung nicht eingerechnet! Die Beschaffungskosten für die neue Spritze, samt Zubehör und Transportkosten, beliefen sich auf 1.620 Reichsmark. 500 Reichsmark Zuschuss gab es von der Landes-Feuer-Unterstützungskasse. Die Anlieferung der Feuerspritze erfolgte im April 1900 via Bahnstation Hugstetten.

Sämtliche Schadensfeuer und Feuerlöschübungen wurden in Holzhausen bis in die Nachkriegszeit der 1950-er Jahre hinein noch mit dieser Handfeuerspritze bewältigt. Denn erst im Sommer 1955 konnte die alte durch eine neue Spritze abgelöst werden. Durch einen außerordentlichen Holzhieb im Gemeindewald von 80 Festmetern Nutzholz, war die Finanzierung einer neuen Motorspritze gesichert. Das Regierungspräsidium Südbaden genehmigte Staatshilfe in Höhe von 40 Prozent. Im Sommer 1955 lieferte die schwäbische Schlauch- und Feuergerätefabrik Albert Ziegler aus Giengen a.d.Br., eine Tragkraftspritze TS 8/8 mit luftgekühltem Viertakt-Zylinder-VW-Motor, nebst Tragkraftspritzenanhänger TSA, Saug- und Druckschläuchen, B- und C-Strahlrohren sowie dem weiteren Zubehör zum Preis von 10.468 DM.

Über den Verbleib der alten Spritze von 1899 ist leider praktisch nichts überliefert. Ebenso wie über die weitere Zusammenarbeit mit der Löschmannschaft aus Reute nach 1899 – mit der man ja bis dahin über ein Jahrhundert lang gemeinsam den Brandschutz in den beiden Orten übernommen hat.

Die Freiwillige Feuerwehr Holzhausen (Nachkriegs-Löschmannschaft) wurde im Jahr 1947 aufgestellt. Der offizielle Gründungsakt wurde aber erst mit der feierlichen Inbetriebnahme der ersten Motorspritze, im August 1955, vollzogen.


Hugstetten

In Hugstetten gab es spätestens seit 1828 eine Feuerspritze. Das „Häusle“ dafür wird 1833 erwähnt. Allerdings ist der Standort heute nicht genau bekannt. Vermutlich war das Spritzenhaus aber in der Nähe des heutigen Bauhofs angesiedelt. Denn 1854 erweiterte Ortsherr von Andlau seinen Gutshof und erlaubte der Gemeinde ihr Spritzenhaus sowie Wachthaus und Bürgerarrest, beim Fruchtspeicher des alten Schlosses einzurichten – also an der heutigen Ecke Am Felsenkeller/Dorfstraße, wo heute ein Hinweisschild am dortigen Holztor auf dessen Vergangenheit hinweist. Dieses Spritzenhaus diente der Unterbringung von Löschgerätschaften bis ins Jahr 1968. Seit 1881 waren auch vier bis fünf Leute bestimmt, die zusätzlich die vorhandenen Handspritzen der Mentzingenschen Gutsverwaltung bedienen sollten.

Am 20.07.1905 ereignete sich in Hugstetten ein großer Brandfall, bei der die Streckersche Ölmühle zum Opfer fiel. Ein halbes Jahr nach dem Brand meldete sich das Bezirksamt bei der Gemeinde: Es habe sich gezeigt, „dass die vorhandene sehr alte Spritze nicht mehr gute Dienste leistet.“ Daraufhin sprach sich der Gemeinderat für eine neue Spritze mit 150 mm Zylinderweite aus. Nach Einholung mehrerer Angebote wurde, wie auch in Neuershausen, bei der Maschinenfabrik Grether & Co. in Freiburg ein Modell mit 140 mm, für 2.160 Reichsmark bestellt und im Januar 1907 angeliefert. 600 Reichsmark Zuschuss gab es von der Landes-Feuer-Unterstützungskasse.

Wie auch in Holzhausen wurde in Hugstetten die Freiwillige Feuerwehr im Jahr 1947 aufgestellt – worauf auch heute noch die Jahreszahl der gemeinsamen Feuerwehrfahne der Feuerwehr March hinweist. Im Februar 1951 wurde durch eine Mitgliederversammlung die Freiwillige Feuerwehr Hugstetten offiziell gegründet. Die Mannschaftsstärke bewegte sich um etwa 20 Kameraden.

Nach 43-jähriger Dienstzeit wurde im Jahr 1950 die alte Handfeuerspritze stillgelegt und eine moderne benzinbetriebene Tragkraftspritze vom Typ TS 8/8 der Firma Ziegler in Dienst gestellt. Allerdings musste diese bereits nach drei Jahren durch eine neue ersetzt werden, da die erste ein technisches Problem hatte. Die TS 8/8 von 1953 jedoch, war dann noch über 20 Jahre lang im Einsatzdienst der Feuerwehr.


Neuershausen

Wie in allen anderen Marchorten gab es auch in der Ortsgeschichte von Neuershausen ebenso zwei historische Feuerspritzen. Allerdings ist über die erste Spritze kaum etwas bekannt. In alten Gemeinderechnungen ab dem Jahr 1750 wird – neben Feuerhaken und Feuerleitern – lediglich das Vorhandensein einer Feuerspritze erwähnt, die vom damaligen Wagner geputzt und geschmiert werden musste. Somit musste Neuershausen spätestens seit 1750 mit einer Feuerspritze ausgestattet gewesen sein. Beschaffungsdatum sowie Kaufpreis ecetera, bleiben wohl im Dunkel der Vergangenheit verborgen. Gesichert ist, dass bereits um 1800 derjenige Bürger, der als erster an der Spritze war und zum Brandort losfuhr, eine Geldprämie von „drey Mark“ erhielt.

In einem Schreiben des Großherzoglichen Bezirksamts Freiburg vom 13.04.1882 an den Neuershauser Gemeinderat, wurde der schlechte Zustand der vorhandenen Feuerspritze angemahnt. Daraufhin wurde im August desselben Jahres an die Maschinengießerei und Pumpenfabrik Grether & Co. in Freiburg ein Lieferauftrag für eine neue Spritze erteilt. Die Lieferung erfolgte bereits am 09.11.1882. Die Leistung des neuen Geräts betrug, bei einer Bedienung von
zwölf bis 14 Mann, ca. 300 Liter Wasser pro Minute, bei einer Wurfweite von 30 bis 35 Metern. Der Kaufpreis betrug damals 1.500 Reichsmark. Ein Zuschuss von der Landes-Feuer-Unterstützungskasse wurde für unzulässig erklärt, da Neuershausen seinerzeit nicht zu den „unbemittelten“ Gemeinden gehörte.

Im Spritzenhaus, welches aus Holz und Lehmziegeln errichtet wurde, wurden die Feuerspritze und die weiteren Gerätschaften untergestellt. Auch in Neuershausen wurde das Spritzenhaus zeitweise als Bürgergefängnis genutzt. Es befand sich, bis in die 1950-er Jahre hinein, an der Ecke Rathausstraße/Kapellenweg. Ob auch die erste Spritze dort untergestellt wurde, bleibt allerdings unklar. Die Feuerspritze von 1882 wurde, wie auch in den anderen Marchorten, bis in die 1950-er Jahre hinein eingesetzt.

Erst danach, im Jahr 1955, setzte schließlich auch in Neuershausen die Motorisierung ein und der Personalstand der Freiwilligen Feuerwehr verringerte sich von ca. 130 auf 22 Mann im Jahr 1956 – dem Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Neuershausen. Über den Verbleib der Neuershauser Spritze von 1882, ist übrigens ebenso kaum etwas überliefert.

Zwischen den Jahren 1951 und 1958 hielt in den March-Orten die Motorisierung Einzug und die alten Handdruckspritzen wurden nach und nach von den Motorspritzen (TS 8/8) verdrängt. Es ist recht wahrscheinlich, dass die alten Feuerspritzen aus Holzhausen, Hugstetten und Neuershausen schlicht verschrottet wurden. 1965 wurde dann schließlich in Buchheim das erste Feuerwehrfahrzeug (ein Tragkraftspritzenfahrzeug) angeschafft. Im Jahr 1971 wurden schließlich auch in Holzhausen, Hugstetten und Neuershausen Fahrzeuge (vom Typ LF 8) in Dienst gestellt.

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Die Abteilungswehren

LF 8 der Abteilung HolzhausenNach Abschluss der Verwaltungsreform in den 1970-er Jahren, wurde im Zuge des Zusammenschlusses zur Gemeinde March, den bis dahin selbständigen Gemeindefeuerwehren von Buchheim, Holzhausen, Hugstetten und Neuershausen nahegelegt sich zusammenzuschließen. Als erste Gesamtfeuerwehr des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald wurde am 20. November 1974 aus den genannten Gemeindefeuerwehren die neue Feuerwehr March gegründet. In den vier Ortsteilen gab es nun je eine Feuerwehr-Abteilung, mit eigenem Führungskommando und eigenem Feuerwehrausschuss.

Die ursprüngliche Aufgabe der Brandbekämpfung tritt heute immer mehr in den Hintergrund. Die Einsätze mit Technischer Hilfeleistung (Verkehrsunfälle, Umwelt- u./o. Unwettereinsätze) nehmen mittlerweile weit mehr als die Hälfte des gesamten Einsatzspektrums ein. Und so wurden im Jahr 1998 in Holzhausen, im Jahr 2000 in Neuershausen je ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8/6, (MAN) und in Hugstetten im Jahr 2002 ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, (ebenfalls MAN) in Dienst gestellt, welche diesen Anforderungen besser entgegentreten zu vermögen als die erste Fahrzeug-Generation. Abgerundet wurden die Fahrzeugbeschaffungen durch ein im Jahr 2004 in Dienst gestelltes Kommandofahrzeug – auch Mannschaftstransportwagen (MB Sprinter).

Die drei alten Löschfahrzeuge aus dem Jahr 1971 sind allerdings keineswegs zum „alten Eisen“ gelegt worden: Der ehemalige Kreisbrandmeister Gerhard Lai unterhält seit Mitte der 1990-er Jahre rege Kontakte nach Kroatien. Die dortige Infrastruktur ist durch den Balkankrieg bis heute stark beeinträchtigt. Die Floriansjünger aus dem Breisgau unterstützen das dortige Feuerwehrwesen, unter der Federführung von Lai, intensiv mit Fahrzeugen und Gerätschaften. Daher tun die alten Marcher Löschfahrzeuge noch heute ihren Einsatzdienst und leisten somit ihren Beitrag zum Schutze der dortigen Bevölkerung, die diese „Geschenke“ mit großer Dankbarkeit annimmt.

Der Neuanfang

Die Anfang der 2000-er Jahre vorhandene – weitestgehend aus den 1970-er Jahren stammende und damit erneuerungsbedürftige – Struktur der vier Abteilungswehren, die vorhandene Ausrüstung sowie das stetige Zusammenarbeiten auf Einsatz-, Ausbildungs- und Verwaltungsebene, führten ab dem Jahr 2007 zu Gesprächen um ein neues und gemeinsames Feuerwehrgerätehaus in March. Im Dezember 2007 beschloss schließlich der Marcher Gemeinderat, auf Vorschlag der Feuerwehr, mittelfristig ein zentrales Feuerwehrgerätehaus, bestehend aus sechs Fahrzeugboxen zu errichten, die vorhandenen Gerätehäuser aufzugeben und die vier Abteilungswehren in einer Gesamtfeuerwehr zu vereinen. Das neue zentrale Feuerwehrgerätehaus an der Buchheimer Sportplatzstraße wurde im Frühsommer 2013 fertiggestellt, am 14.06.2013 offiziell eingeweiht und ist seit dem 22.06.2013 im Regelbetrieb. Seit diesem Zeitpunkt besteht die Feuerwehr March noch aus einer Einsatzabteilung mit zwei Zügen sowie einem Ergänzungszug.

Der Fahrzeugpark sollte sich von sieben auf fünf Einsatzfahrzeuge reduzieren (das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF bleibt allerdings noch für die Jugendfeuerwehr erhalten). Der derzeitige Einsatzfuhrpark ist seit dem noch wie folgt ausgestattet:

1. Einsatzleitwagen, ELW 1 (Führung und Einsatzleitung)
2. Mannschaftstransportwagen, MTW (Personaltransport)
3. Löschgruppenfahrzeug, LF 16/12 (1. Angriffsfahrzeug)
4. Löschgruppenfahrzeug, LF 8/6 (2. Angriffsfahrzeug)
5. Gerätewagen Logistik GW-L2 (schweres Logistik-Transportfahrzeug für Ausrüstung und Material)

Das letztgenannte Fahrzeug, mit seiner dazugehörenden Infrastruktur, wurde im Jahr 2013 – dem Jahr der Gerätehaus-Einweihung – beschafft.

Der Weg zu einer zukunftsweisenden, modernen, schlagkräftigen und Ressourcen schonenden Feuerwehr ist dadurch gemacht. Jetzt liegt es an den Mitgliedern der Feuerwehr March, selbige mit Leben und dem Geist der Kameradschaft zu erfüllen – letztlich zum Schutz und Wohle unserer Bürger von March.

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