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Probenstatistik war nicht repräsentativ

Bei der Ermittlung der Probenanwesenheit für das Jahr 2016 gab es leider eine Daten-Panne! Einige der erfassten Proben wurden daher in der Verwaltungssoftware nicht korrekt kategorisiert, was zur Folge hatte, dass alle Proben-Anwesenheiten nicht korrekt zusammengezählt wurden.

Bei den allermeisten Mitgliedern hatte dies die Auswirkung, dass einige Proben gar nicht ausgegeben und somit in der Statistik nicht mitgerechnet werden konnten. Im Ergebnis wurde bei diesen Mitgliedern ein zu niedrigerer Probenbesuch ausgerechnet. Bei einigen wenigen Mitgliedern wurden allerdings auch Termine der Probenstatistik zugeordnet, die eigentlich keine Pflichtermine waren (z.B. Sonderproben). Bei diesen Kameraden wurde demnach sogar ein zu hoher Probenbesuch errechnet.

Zum Beginn des neuen Jahres musste und konnte ich davon ausgehen, dass alle Daten des Vorjahres korrekt erfasst wurden. Bei der Datenausgabe für den Jahresbericht Anfang Januar konnte ich diesen Fehler aber nicht auf Anhieb erkennen. Deshalb wurde im Jahresbericht leider eine nicht repräsentative Probenstatistik veröffentlicht. Erst als offensichtlich wurde, dass die Anwesenheiten bei allen Mitgliedern nicht korrekt sein können, wurden Nachforschungen angestellt die eben diese strukturellen Fehleingaben offenbarten. Die Fehleingaben wurden nun richtig gestellt.

Fazit:
Ich bedauere sehr, dass diese miesen Zahlen in den Medien für eine schlechte Stimmung in der Mannschaft sorgten. So etwas ließt man nicht gerne in der Zeitung. Augenscheinlich schlechte Zahlen unter den Teppich kehren ist aber auch nicht meine Art -- so etwas muss man an der Hauptversammlung ansprechen dürfen. Der Probenbesuch ist in Zahlen ausgedrückt nicht ganz so schlecht, wie ursprünglich errechnet. Aber das „amtliche Endergebnis“ ist deshalb noch lange nicht gut. In Schulnoten ausgedrückt ist es allenfalls ein ausreichend. Eine Note mit der wir uns nicht zufrieden geben können. Aber wir können es in Zukunft besser machen.

Auch wenn der Einzelne nichts dafür kann, dass die Zahlen bei der Erst-Ermittlung im Mittel um ca. sechs Prozentpunkte zu niedrig ausgegeben wurden, so hat trotzdem jeder Einzelne seinen Anteil am jeweiligen Endergebnis.


Patrick Gutmann
der Feuerwehrkommandant
 
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