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Einsatzbericht



088 - Mo, 24.11.2014 - Brand 4: Kellerbrand in Hochhaus, Brünneleacker, Umkirch
Brand (MBr) Mittelbrand = bis 3 Rohre im Einsatz

Datum Mo, 24.11.2014
Einsatzzeit 18:00 Uhr
Einsatzdauer 01:49 Std.


Müllcontainer im Keller brennt aus -- starke Rauchentwicklung im Gebäude

Die Feuerwehr Umkirch wurde um 17:41 Uhr zu einem Kellerbrand in eines der elfstöckigen Hochhäuser im Umkircher Brünneleacker gerufen; mit alarmiert war gemäß Alarmplan auch eine Drehleiter aus Freiburg. Das Alarmstichwort lautete "Brand 3 - Gebäudebrand". Bei der Erkundung des Einsatzleiters stellte man eine mittelstarke Rauchentwicklung im Treppenraum des Hochhauses fest. Diese Gefahr wurde als hoch bewertet und erforderte demnach weitere Kräfte vor Ort. Daher erfolgte die Erhöhung der Alarmstufe auf "Brand 4". Für die Feuerwehr March zog dies einen Alarm für den diensthabenden Zug 2 nach sich.

Unglücklicherweise erfolgte die Alarmierung der nachrückenden Kräfte exakt um 18.00 Uhr -- dem Zeitpunkt des Wachwechsels zwischen Tag- und Nachtzeit. Somit wurden alle Kräfte die in Umkirch tags und nachts für einen Brand-4 zuständig sind alarmiert. Dies waren zusätzlich die Wehren aus Bötzingen, Gottenheim und March sowie die Führungsgruppe Kaiserstuhl.

Der Brand konnte auf den Kellerraum eingegrenzt werden, in dem sich die Müllcontainer befinden. Das Gebäude verfügt in jeder Etage über Müll-Klappen über die Restmüll mittels Rutsch-Schächte direkt in den Keller befördert werden können. Über eine dieser Klappen muss ein brennender oder glühender Gegenstand in den Müllcontainer gelangt sein, was den gesamten Müllcontainer in Brand setzte. Problematisch war, dass sich über diese Müllklappen auf jeder Etage nun Brandrauch in die Flure ausbreiten konnte; Flure die eigentlich Rettungswege sein sollen. Anwohner konnten nun nicht mehr über diese (verrauchten) Wege ins Freie gelangen!

Als der Brand im Keller abgelöscht war, musste das Gebäude aufwändig belüftet werden. Außerdem mussten Messtrupps unter Atemschutz die Schadstoffwerte im ganzen Haus messen, schließlich befand sich noch eine unbekannte Anzahl Bewohner im Haus. Eine Evakuierung aller Bewohner war nicht erforderlich, sie wurden allerdings aufgefordert in den Wohnungen zu bleiben und Türen geschlossen zu halten. Verletzt wurde niemand. Im betroffenen Kellerraum entstand Sachschaden. Vor Ort war ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Die Feuerwehr March wurde im Bereich Atemschutz, Druckbelüftung und Schadstoff-Messung eingesetzt.